Die Geschichte des Münchener Oktoberfestes

Das wohl größte und bekannteste Volksfest der Welt ist wohl das Münchener Oktoberfest. Der Ursprung des Oktoberfestes liegt in einem Pferderennen, welches abgehalten wurde, um die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen zu feiern.

Dies geschah am 17. Oktober 1810 auf der Theresienwiese, welche zu Ehren der Braut diesen Namen erhielt. Da die Besucher von dem Fest so begeistert waren, feierte man es im nächsten Jahr wieder, und letztlich ist es dabei geblieben. Lediglich weil im Oktober das Wetter meist recht schlecht war, wurde das Fest in den September vorverlegt. 1850 wurde die "Bavaria" enthüllt, als Wächterin über das Oktoberfest, und bereits 1881 wurde die erste Hendlbraterei eröffnet. Bereits ein  Jahr zuvor hielt die Elektrizität Einzug auf der "Wiesn", wie das Oktoberfest auch genannt wird (abgeleitet vom Standort, der Theresienwiese).

Das Anzapfen des ersten Bierfasses durch den Oberbürgermeister ist auf dem Oktoberfest "erst" seit 1950 Tradition. Eingeführt durch Oberbürgermeister Thomas Wimmer blieb es allseits beliebter fester Bestandteil, der traditionell am ersten Wiesn-Samstag um 12 Uhr stattfindet.

Verschiedene Kriege hat das Oktoberfest überstanden, Cholera-Epidemien und sogar das schreckliche Bomben-Attentat vom 26.September 1980. Und doch tummeln sich Jahr für Jahr knapp 6 Millionen Besucher auf der Theresienwiese. Viele traditionsreiche Unternehmen sind seit langer Zeit dort zu finden. Ob es der Toboggan ist, an dem man seit über 70 Jahren seinen Spaß haben kann, der Schichtl oder das Teufelsrad - zusammen mit den modernen Fahrgeschäften ergibt sich ein bunte Mischung, die bei den Besuchern (neben den großen Bierzelten natürlich) besonders gut ankommt.

 

 

 

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