Reiten kann ein Jedermann, im Hippodrom von Haberjan

Der markige Spruch scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Nein, nicht nur das - wenn man ihn heute äußert wird er allzu oft missverstanden.

Und doch war Carsten Haberjans Hippodrom für viele Jahre fester und typischer Bestandteil des Bremer Freimarkts. Ab 1888 bis zum Jahre 1970 gastierte das Hippodrom regelmäßig, abgesehen von den Kriegsjahren, auf dem Freimarkt. In einer Manege konnte wortwörtlich "Jedermann" gegen ein Entgelt seine mehr oder weniger guten Reitkünste beweisen. Um die Manege herum gab es Sitzmöglichkeiten für das Publikum, die sich an den "Künsten" ergötzten und das ein oder andere Getränk zu sich nahmen. Familie Haberjahn war mit zwei Hippodromen auf Reise.

Der erste Carsten Haberjan verstarb 1941, die Leitung des Hippodroms übernahm ein Sohn, der ebenfalls den Vornamen Carsten trug. Dieser verstarb schließlich im November 1988, hundert Jahre nach Gründung des Haberjanschen Hippodroms.

Ab 1933 reiste Familie Haberjan auch mit einem Ponykarussell über die Plätze, welches zuletzt umgebaut zur Nostalgiebar auf einigen Plätzen unter einem Bremer Schausteller zu finden war.

altes Postkartenmotiv

 

 

 

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